Was tust du für unsere gemeinsame Zukunft?
In unserem Zentrum stehen die folgenden drei Perlen:
Wir produzieren unseren erneuerbaren Strom selbst und versuchen freiwillig unseren Verbrauch zu senken! Werde auch Genossenschafter und sei damit ein aktiver Teil der Energiewende! Jetzt deinen Anteilschein (CHF 500.-) über dieses Formular bestellen.
Du kommst damit in den Genuss der folgenden Vorteile:
1. Freiwillig zu einem fairen Preis Solarstrom beziehen.
2. Freiwillig gesetzte Stromsparziele erreichen und ev. gewürdigt werden.
3. Mit deinem Stimmrecht aktiv bei der Gestaltung mitwirken.
4. Auf deiner Dachfläche eine Anlage finanzieren, bauen und betreiben lassen.
5. Zum Selbstkostenpreis Fotovoltaikpanels für deine eigene PV-Anlage kaufen.
6. Als Solaranlagen-Installateur einfach neue Endkunden gewinnen.
7. Mitbestimmen wohin die Gewinnausschüttung fliessen soll.
Weitere Details sind hier.
Unsere Lösung:
Die Energie Genossenschaft Schweiz hilft aktiv mit den Anteil an erneuerbarer Energie in der Schweiz zu vergrössern und dies auf Kosten der fossilen/atomaren Energie, aber nicht um den Energiekonsum noch mehr zu steigern. Sie plant, baut und betreibt daher nach dem Prinzip der Solidarität und individuellen Initiative kleine, dezentrale Fotovoltaikkraftwerke verteilt auf vielen, einzelnen Hausdächern oder kauft den produzierten Strom von bestehenden erneuerbaren Energieproduktionsanlagen. Alle Anlagen zusammengefasst, bilden das virtuelle Kraftwerk der Energie Genossenschaft Schweiz. Der so produzierte Strom fliesst in die Energie-Allmende aus der die Genossenschafter freiwillig schöpfen. Diejenigen die das tun heissen Helionauten. Helionauten können sich jährlich ein Stromsparziel setzen. Dadurch kann vorgängig die Grösse der Energie-Allmende definiert und erfolgreiche Reduktion vom Energiekonsum gewürdigt werden. Die Charta der Helionauten beschreibt detailliert nach welchem Verhaltenskodex sich diese „aktiven“ Genossenschafter orientieren.

2012 UNO Jahr der Genossenschaften
2012 UNO Jahr nachhaltige Energie für alle
Dokumetarfilm 4. Revolution
Energiewende JETZT!
Ethify yourself – einfach besser leben
Klimacamp 2012
Social Entrepreneurship Foundation
Zukunft statt Kohle
ich habe die idee von dezentraler stromgewinnung vor 3 jahren durch die firma proven (kleine windkraftwerke) kennengelernt. dieses prinzip hat ganz sicher zukunft! darum möchte ich mitmachen.
Die Zeit der Grosskraftwerke mit ihren Umweltbelastungen ist vorbei.
Die dezentrale Energiegewinnung – da wo sie verwendet wird – ist in vielerlei Hinsicht notwendend.
Sie ist nicht nur umweltfreundlich, sie ist in ihrer dezentralen Struktur auch demokratieverträglich und macht unabhängig. Grosskraftwerke sind einer Diktatur vergleichbar.
Dieses Genossenschaftsmodell ist Gemeinschaftsbesitz und in den Händen der Verbraucher. Ich mache mit.
Guter Gedanke. Ich lebe allerdings in Deutschland, alsbald in der Nähe der Ostsee. Da wirds dann mit dem Energie-Transfer schwierig
Aber, das scheint mir ein regional basiertes Konzept, welches man in andere Regionen transponieren sollte.
Euch alles Gute!
du kasch aber trotzdem Anteilscheine kaufen
Die Produktion von Energie selbst in die Hand nehmen und eigenverantwortlich verwalten: das nenne ich ein enkeltaugliches Konzept! In Vorarlberg wird von einer Genossenschaft die erste Photovoltaikanlage nun gebaut, 60 kWp sind geplant.
Und merci für den Link auf das Online Buch “Ethify Yourself”, da gibt’s ein ganzes Kapitel zum Thema.
Wo sind all die Gegner der Atomindustrie, die für einen Atomausstieg der Schweiz waren, allen voran die Grünen und SP-Sympathisanten. Um die 20’000 Menschen waren am Menschenstrom ohne Atom. Für die Gründung der Energiegenossenschaft bräuchten wir nur 10% von diesen 20’000, damit es klappen würde, aber jetzt wo es konkret wird sich für die Energiewende einzusetzen, tauchen sie nicht auf. Wie sonst ist es zu erklären, dass bis jetzt erst 118 Anteilscheine reserviert wurden?! Das ist ein trauriges Armutszeugnis. So werden wir die Energiewende nie schaffen und die 2000-Watt-Gesellschaft erst recht nicht!
Lieber Hans Meier! Wo sind die 20’000? Ich kann Ihnen sagen, dass zwei dieser 20’000 gerade 3’000 Franken in eine Wasserkraftgenossenschaft und 4’000 Franken in eine (selbstgegründete) Solargenossenschaft investiert haben. Jetzt ist leider für den Moment kein Geld mehr da, um dieses Projekt auch noch zu unterstützen. Sie dürfen also davon ausgehen, dass von diesen 20’000 einige ihre eigene Solaranlage bauen, andere sich in anderen Genossenschaften engagieren und ein Teil, wieviel das auch immer sind, A sagen und nichts tun… Ich hoffe aber, dass die letzte Gruppe sehr, sehr klein ist!
Ahja, und unsere Genossenschaft hat etwa gleich viel Kapital aquiriert, und das in einer Wohnüberbauung mit 210 Wohnungen. Es ist nicht so, dass die Menschen nichts tun wollen, aber es passiert nicht nur hier, es passiert überall. Vielleicht ists die Tatsache, dass noch nicht mal sicher ist, ob diese Genossenschaft gegründet wird? Es gibt fixfertige Genossenschaften, wo ich beitreten kann. Ich denke, man sollte die Gründung nicht von den 2000 Anteilscheinen abhängig machen, sondern wagen. Wagen, einfach zu gründen, und dann möglichst viele Genossenschafter zu finden. Und konkrete Projekte helfen ebenfalls enorm. Wir haben ein konkretes Projekt. Die Leute können sich was drunter vorstellen, wissen auch, wo gebaut werden soll. Und, sie kennen die Personen, die hinter der Idee stecken. Das macht soviel aus…
Mit dem Energietransfer wirds schwierig? Ist das ein Problem? Die Leitung besteht doch, selbst bis an die Nordsee
Es gibt doch keinen Grund da nicht mit zu machen!
Sei freundlich aus der Schweiz gegrüsst
Viktor
Lieber Moderator, kann bitte Folgendes noch korrigiert werden?: Die OptimaSolar-Genossenschaft wurde am 26. Mai 2011 gegründet, nicht am 28. August. Vielen Dank für die Korrektur.
Ich schliesse mich den Antworten von Nicole an. So wurde am 28. August 2011 in Solothurn die Solargenossenschaft OptimaSolar gegründet http://www.optima-solar.ch/. Schon 88 Tage später ging die erste Anlage auf einer Sägereihalle mit 420 m2 PV-Panel ans Netz. Inzwischen sind drei weitere grössere Solarkraftwerke auf landwirtschaftlichen Bauten in Planung oder gar kurz vor der Ausführung. Denn ungezählte MieterInnen nutzen die Gelegenheit, auch ohne eigenes Dach selber Solarstrom produzieren zu können. Es ist gut, dass jetzt überall solche Initiativen lanciert und genutzt werden. Wir sollten uns gegenseitig beflügeln, nicht konkurrenzieren.
Sono con voi, trovo che sia un idea interessante, anche se lungimirante e non alla portata di tutti, almeno concettualmente.
Luca Giordano
http://www.homocivilis.com
Hallo kann man da auch als deutscher Staaaaaatsbürger mitmachen und profit, ieren
Anteilscheine kannst du auch als Nicht-CH-Bürger zeichnen. Es wird jedoch schwierig in den Genuss von Solarstrom der Energie Genossenschaft Schweiz zum fairen Preis zu kommen, ausser du wohnst in einer grenznahen Region und beziehst Strom über einen CH Stromproduzenten.
Finde ich super Sache. Hoffe doch die Geno wird sowieso gegründet, ob 200 oder 2000 Anteilscheine gezeichnet sind. Und dann dran! Dächer gibt es genug! Vorwärts jetzt! Und wenn die Helionauten nicht kommen, dann sonst einer bestehenden Energiegeno beitreten. Oder selber ein Projekt anreissen.
Die fixe Zahl 2000 finde ich schade. Das Ganze kann auch aus dem Kleinen wachsen. Und dass kein konkretes Projekt vorliegt ist auch schade. Oder gibts das?
Sonst habe ich schon welche.
Betreibe eine 10 kWp Anlage seit 8 Jahren.
Genau, wir sollten uns nicht entmutigen lassen und einfach mit den Leuten was machen, die reserviert haben. Anfangen kann man problemlos im kleineren Rahmen. Dann werden vielleicht noch Weitere ermutigt, mitzumachen.
Lieber Hans
die vieln Antworten und Kommentare auf Dein enttäuschtes Mail liegen genau richtig.
Wir haben zu fünft vor 5 Jahren ein Windkraftwerk aufgestellt und mit noch weiteren 5 Leuten im letzten Herbst eine 115kWp Solaranlage. Warten ist keine gute Strategie. Ich zeichne aber auch gerne bei Euch einen Anteilscheint als Zeichen der Solidarität.
Gutes Gelingen Viktor
Hallo Helionauten! Beglückwünsche Euch zur Initiative. Als freiberuflicher Energie-Berater hatte ich schon mehrmals das Ansinnen, einen “Förderverein Erneuerbare
Energien” zu lancieren. Mit meiner Solar-Gruppe-Mittelland bin ich bei der
Landwirtschaft, wo Interesse besteht für PV-Gewinnung, gut eingeführt und viele habe ich auch beim KEV bereits angemeldet.
Bitte teilt mir mit, wer im Vorstand Einsitz hat und wer für die Geschäftsleitung zeichnet und wie Ihr Euch eine Zusammenarbeit mit einem Energieberater vorstellen könntet.
Gruss: Arnold Locher
Sehr geehrter Herr Locher
Danke für Ihr Interesse an der Energie Genossenschaft Schweiz!
Die Verwaltung setzt sich aus den folgenden Personen zusammen: http://www.energiegenossenschaft.ch/?page_id=280
Für die Geschossenschaft ist Frau Bürgler und ich zeichnungsberechtigt. Zu beachten ist, dass der Aufbau der Genossenschaft noch nicht abgeschlossen ist. Das Startup-Projekt der Helionauten soll Ende 2012 den Betrieb an die Geschäftsleitung übergeben. Bis dahin ist die Geschäftsleitung an sich noch nicht konstituiert – sprich die ganze Verwaltung steht hinter der Umsetzung des Projekts.
Es sind noch zwei Sitze frei in diesem Gremium. Ihr Knowhow könnte durchaus eine willkommene Ergänzung sein. Wenn Sie sich dafür interessieren beim Aufbau mitzuwirken, können Sie mir gerne Ihr Motivationsschreiben und Lebenslauf zusenden. Ich würde Ihre Unterlagen bei der nächsten Verwaltungssitzung einbringen.
Wir sind auch Gründungsmitglieder und freuen uns sehr auf die erste Solaranlage. Wie sollen wir weiter vorgehen. Müssen wir uns noch einmal mit unseren Anteilsscheinen eintragen ?
gruss
Christina
Salut Christina
Wir sind noch dabei die letzten Hürden beim Handelsregister Bern zu überspringen, danach werden wir ein Konto bei der ABS eröffnen. Ich gehe davon aus, dass bis Mitte März die Kontoinformationen kommuniziert werden können.
Gemäss Projektplanung werden wir in der nächsten Phase “Realisierung” http://www.energiegenossenschaft.ch/?page_id=160 diesen Sommer/Herbst erste Pilotanlagen umsetzen.
Hallo Admin! besten Dank für die Antwort vom 28.02.2012 die ich erst heute realisiert habe. Grundsätzlich warum nicht mitmachen. Nur habe ich meinen eigenen kleinen Betrieb und bin auch beteiligt am Aufbau der Gruppe “Klima-Lokal” mit der Energiestadt Dietikon. Zudem bin ich mit Jahrgang 1937 auch nicht mehr der Jüngste – aber das ist offenbar ein Jahrgang mit dem Attribut “… und läuft und läuft und läuft…
Werde Euch in einigen Tagen meine Unterlagen senden und dann können wir uns vielleicht einmal zusammen setzen um mir ein Bild über den zeitlichen Aufwand machen zu können.
Momentan bin ich hoch motiviert – die erneuerbaren Energien werden mit jedem Tag mehr salonfähig und wenn ich heute lese, dass die Entsorgung eines einzigen AKW,s Milliarden kostet, nicht eingerechnet die Kosten für den Atommüll (10’000Jahre = Halbzeit) das sind 5 mal die Zeit seit Christi Geburt!! dann sitzen wir doch wirklich auf dem richtigen EnergiePferd oder im sicheren Boot. Noch ein Hinweis: “Nicht Solarstrom ist teuer … nein … kein Strom ist teuer!!”
Herzlich: Arnold Locher